INDUSTRIE- UND ENERGIEDÄCHER
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75 Jahre Wulfert Bedachungen

9
Okt

Hagen, im Mai 2014 (mp)
 
Die Heinrich Wulfert GmbH feiert in diesem Jahr einen runden Geburtstag. Vor 75 Jahren, im Mai 1939, gründete Heinrich Wulfert sen. sein Bedachungsunternehmen. Die Entwicklung vom Anfang bis heute lesen Sie hier:
 

Neue Beflaggung anläßlich des Firmenjubiläums

Neue Beflaggung anläßlich des Firmenjubiläums


 
Am Anfang stand sofort das Ende – kaum hatte Heinrich Wulfert sen. im Mai 1939 seinen Bedachungsbetrieb gegründet, wurde er schon 1940 in den Wirren des Zweiten Weltkrieges von der Wehrmacht eingezogen und nach Ostpreußen entsendet. Erst 1949 kehrte Wulfert aus russischer Kriegsgefangenschaft nach Hohenlimburg zurück.

 

Am 01. Januar 1950 baute er seine Dachdeckerei mit frischem Mut und einfachsten Mitteln neu auf: von Oege aus „fuhr“ Wulfert seine Kundschaft mit einer Schubkarre an, begeleitet lediglich von einem Hilfsarbeiter.

 

Heute feiert die Heinrich Wulfert GmbH, mittlerweile in der Hasselbach 44 – 50 ansässig, das 75jährige Betriebsjubiläum – und nichts, aber auch wirklich gar nichts, ist mit jenen Anfangstagen Mitte des 20. Jahrhunderts zu vergleichen: spezielle Dachdecker-Nutzfahrzeuge, Folien-Flachdachbahnen oder gar Photovoltaik-Anlagen – an all das war seinerzeit nicht im entferntesten zu denken.
 

Pressebericht zum 75. - aus der Westfälischen Rundschau

Pressebericht zum 75. - aus der Westfälischen Rundschau

 

(Pressetext auf derwesten.de nachlesen)
 
Doch gerade die Modernisierung und Spezialisierung trieb Wulferts Sohn Heinrich Wulfert jun. Ende der 1970er Jahre voran. Der Betrieb war mittlerweile von Oege in den Alemannenweg nach Elsey umgezogen, als Wulfert jun. zum 01. Mai 1979 die Firma übernahm und in eine GmbH umwandelte.

 

In der Folge konzentrierte sich das Geschäft mehr und mehr auf die Sanierung oder Neueindichtung von Industrie-Flachdächern – ein namhafter Partner (alwitra) und namhafte Kunden konnten gewonnen werden, u.a.: Mannesmann Demag (Wetter), Wickeder Westfalenstahl (Wickede), Ardex (Witten), Matthiesen-Kienzle (Düsseldorf) sowie die Arbeiterwohlfahrt.

 

Die Dachdecker der Heinrich Wulfert GmbH, in der Spitzenzeit rund 30 Mann, aktuell 12, haben auch und gerade in Hohenlimburg Spuren hinterlassen – sichtbar zumindest wenn man das Örtchen mal aus der Luft betrachtet (Google Earth) und sich dabei auf Elsey konzentriert: viele weiße Dachflächen sind dort zu sehen: Immobilien der Fa. Berlet (Elektrofachmarkt, Lidl, Netto am Alemannenweg), HOLIFA, Hohenlimburger Federnfabrik, Sennhenn, Orosol und Siegried Boecker. In der Nahmer erstrahlen die Flachdächer der Fa. J.P. Hüsecken (jetzt Hüsecken Wire) in leuchtendem Weiß, in Berchum die Gebäude von Westfalenstahl.

 

Doch das für viele Jahre sehr einträgliche Geschäft mit den Industriekunden verschlechterte sich in Folge der Globalisierung und der diversen Banken-, Börsen- und Finanzkrisen zusehends: „Immer mehr wurde und wird nur noch auf den Preis, nicht mehr vornehmlich auf die Qualität geguckt. Der billigste Anbieter erhält zumeist den Auftrag. Unsere Maxime war stets, unseren Kunden eine hochwertige Abdichtung mit Spitzenprodukten Made in Germany zu empfehlen – und daran möchte ich auch nichts ändern“, berichtet Heinrich Wulfert jun..

 

Dennoch zwang ihn die Entwicklung der letzten Jahre zur Neuausrichtung seines Unternehmens: die Spezialisierung auf Erneuerbare Energien, vor allem auf die Photovoltaik. Im Zuge der Neuausrichtung expandierte die Heinrich Wulfert GmbH und zog Ende 2009 vom Alemannenweg in die Hasselbach um.
 

Unser für das Jubiläumsjahr modifiziertes Logo

Unser für das Jubiläumsjahr modifiziertes Logo


 
Auch wenn die Änderungen des EEG (Erneuebare Energien-Gesetz) und die damit verbundenen Kürzungen der Einspeisevergütung die Photovoltaik unattraktiver machten, macht sie bis heute einen starken Anteil des Umsatzes der Heinrich Wulfert GmbH aus. Das soll auch so bleiben, denn Heinrich Wulfert jun. und sein eingespieltes Mitarbeiterteam (die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit liegt bei weit über 20 Jahren!) handeln hier auch aus Überzeugung: „Mit Blick auf unsere Umwelt, unsere Kinder (Heinrich Wulfert jun. ist fünffacher Vater) und Enkel sehe ich keinen anderen Weg“. Im Rahmen dieses Engagements kooperiert Wulfert u.a. mit der Berchumer Initiative für solare Energien (BINSE).

 

Einen Nachfolger hat Heinrich Wulfert jun., Jahrgang 1954, noch nicht gefunden: theoretisch könnte sein jüngster Sohn Lukas, der BWL mit Schwerpunkt Erneuerbare Energien studiert, eines Tages die Firma des Vaters übernehmen. Heute aber blickt der passionierte Tennisspieler und Golfer Heinrich Wulfert jun. mit seinen Mitarbeitern erst einmal stolz auf die 75jährige Betriebs- und Erfolgsgeschichte zurück. Unvergessen bleibt in diesem Rahmen sicher ein Ereignis aus der jüngeren Vergangenheit mit Namen „Kyrill“: „Dieser Sturm war der heftigste, den ich in meiner langen Laufbahn erlebt habe. Mit Sicherheit ein gutes Geschäft für uns – aber auch ein wahnsinniger Aufwand an Logistik und Einsatz“, erinnert sich Wulfert.

 

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